Unsere Eier und Teigwaren sind garantiert Fipronil-frei!
Der Skandal um die mit dem Insektizid Fipronil belasteten Eier in Deutschland ist derzeit in aller Munde. Die Anwendung des Stoffs bei Tieren, die Lebensmittel liefern, ist nicht erlaubt. 
Nach ausführlicher Prüfung aller Zulieferer, Reinigungsfirmen und Junghennenlieferanten und der eingesetzten Desinfektionsmittel können wir Ihnen garantieren, dass in unseren Legehennenbetrieben des Geflügelhofs Kurz und der 08er Gruppe BW das Mittel Fipronil (DEGA – 16)
NICHT eingesetzt wurde.
Wir haben trotzdem vorsorglich unsere Eier auf Fipronil bei der LUFA Speyer untersuchen lassen. Es wurde, wie erwartet, kein Fiponil nachgewiesen. Sie können unsere Eier also ohne Bedenken genießen!
In einer Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, wird ebenfalls bestätigt, dass bislang keine Rückstände in den Eiern, die aus Baden-Württemberg stammen, nachgewiesen werden konnten. Weitere Informationen zur Erklärung vom Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk, MdL, finden Sie hier: 
 Pressemitteilung Verbraucherschutz
Hintergrundinformationen:
Was ist Fipronil?
Fipronil ist ein Kontaktgift, das vorallem als Flohmittel bei Hunden und Katzen (Frontline) eingesetzt wird. Es ist ein Insektizid, das für Zecken, Milben und Flöhe – also alle möglichen wirbellose Tiere – tödlich ist. Dabei hat es eine besonders schnelle und vor allem langanhaltende Wirkung.
Wie kommt das Gift in die Eier?
Die Anwendung für Legehennen ist nicht zugelassen. Ursache für die belasteten Eier ist das Reinigungs- und Desinfektionsmittel DEGA 16. Ihm wurde Fipronil beigemischt. Mehr als 100 Geflügelbetriebe nutzten DEGA 16 zur Bekämpfung von Blutläusen bei den Legehennen. Die Rote Vogelmilbe ist ein saugender Parasit, der vor allem nachts die Tiere befällt und diese beißt und Blut saugt. 
Wie giftig ist es für Menschen?
Nach derzeitigem Wissensstand sind die Dosen des Insektizids, die bisher in den Eiern gefunden wurden, für Menschen nicht schädlich. Es löst nach Aussage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) weder Allergien und Hautreizungen aus, noch sei es krebserregend oder erbgutschädigend. Somit kann derzeit von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden.
Weitere Informationen finden Sie im Inforamationsblatt "Fragen und Antworten zu Fipronilgehalten in Lebensmitteln tierischen Ursprungs" des Bundesinstituts für Riskobewertung. 
 
 Informationsblatt (PDF)