Bodenhaltung

Die Bodenhaltung von Hühnern erfolgt ausschließlich im Stall. Dabei können alle Tiere miteinander in Kontakt treten.Außer bei den Nestern nutzen die Legehennen den Raum ebenerdig oder auf zwei Ebnen. Über mind. ein Drittel der Stallbodenfläche erstreckt sich ein Einstreuteil mit Stroh, Hobelspänen oder Sand.
Bodenhaltung bedeutet, dass die Legehennen in einem geschlossenen Stall leben. Dabei können mehrere Ebenen übereinander angeordnet sein, die aus Sitzstangen und höher gelegenen Laufflächen bestehen.
Im Stall selbst können sich die Hennen frei bewegen. Die Hennen können zur Eiablage Nester aufsuchen und Sitzstangen für die Ruhephasen nutzen. Ein eingestreuter Bereich im Stall oder an der Stalllängsseite (Kaltscharrraum) steht den Legehennen mindestens 2/3 des Tages zur Verfügung. Aus Hygienegründen wird die Einstreu regelmäßig nachgestreut oder ausgewechselt. Zur Verringerung des Risikos, dass die Legehennen in direkten Kontakt mit ihrem Kot kommen, werden bis zu 2/3 der nutzbaren Fläche mit Gitterrosten ausgelegt, durch die der Tierkot auf Entsorgungsbänder fällt, so dass die Hennen weitgehend von ihren Ausscheidungen getrennt werden und das Stallklima optimal bleibt.
Um für ein gutes Stallklima, gute Hygienebedingungen, gesunde Tiere und optimale Produktqualität zu sorgen, ist bei der Bodenhaltung ein erhöhter Betreuungsaufwand erforderlich.